Loading...

Markenstrategie

“Erkenne Dich selbst”. Dieser Satz aus der Antike ist für uns der Schlüssel, wenn wir Kunden bei markenstrategischen Fragen beraten. Erst wenn klar ist, in welchem Markt sich das Unternehmen oder das Produkt heute bewegt und morgen bewegen soll, wenn klar ist, wer Abnehmer ist und werden soll, wenn klar ist, was möglich ist und möglich sein soll, wird mit der Arbeit an der Markenstrategie begonnen.

Positionierung

Für die Kernpositionierung muss zuerst das Wesen der Marke und das Wesentliche des Unternehmens, des Produkts oder der Leistung beschrieben werden. Es wird herausgearbeitet, welchen konkreten Nutzen Unternehmen, Produkt oder Leistung bietet. Wer das Alleinstellungsmerkmal für sein Produkt kennt, gewinnt an Marktmacht und Einfluss auf Kunden und Wettbewerber. Ein umfassendes Markenkonzept ist Bedingung für nachhaltige Markenführung, konsequentes Marketing und durchgängige Marketingkommunikation. Im Fall grundsätzlicher ziel-strategischer Änderungen (Programmänderung, Kauf, Nachfolge o.ä.) muss das Markenkonzept fallweise weiterentwickelt werden, um auch unter neuen Rahmenbedungen den Markenwert positiv zu beeinflussen.

Die Markenstrategie wird grundsätzlich von mehreren Faktoren bestimmt – je nach Portfolio-Diversifizierung  wird den folgenden Richtungen unterschiedliche Bedeutung bemessen:

  • Einzelmarke

  • Familienmarke (oft auch Range-Marke)

  • Dachmarke (Corporate Brand)

Heute gibt es durch Wachstum, Internationalisierung sowie durch Effizienzdenken und Standardisierungsstreben im Marketing immer mehr Kombinationen und Spielarten zwischen den genannten Markenansätze. Entscheidend ist, sich der eigenen Struktur und Position bewusst zu sein und strategische Markenentscheidungen zielgerichtet zu treffen.